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Feminizid in Bellach: Die Medien schauen auf den Täter

In den letzten Wochen waren die schweizerischen Medien gefüllt von Berichten zum Feminizid in Bellach am 8. April 2023. Ein junger Mann hat in dieser Nacht eine 17-jährige Jugendliche ermordet. Die Ermordete und der Täter kannten sich nicht. Das ist untypisch für einen Feminizid, diese passieren oft im erweiterten, familiären Umfeld.

Die Medien berichten von der Mordlust eines Täters, der sein Opfer zufällig ausgewählt habe. Durch das Beharren auf dieser Zufälligkeit werden andere Dimensionen ausser Acht gelassen. Zum Beispiel, dass der Täter ein Mann ist, die Ermordete eine Frau. Die Tat wird so als Einzelfall dargestellt, nicht im Kontext patriarchaler Gewalt, welche allgegenwärtig ist.

Ein Beispiel aus dem Landboten. Es wird berichtet, dass die Richterin des Prozesses selbst am Schluss sagt, dass die Urteilsverkündung sich viel zu lang um den Täter gedreht hat. Und gleichzeitig reproduziert der Artikel exakt diesen Punkt: Es geht um seine Psyche, seine Täuschungen, seine Therapiekosten, seinen Tattoo-Wunsch, sein Prahlen. Die ermordete Frau existiert im Text nur als sterbender Körper. Kein Satz dazu, wer sie war.

Es ist verstörend, wie die Medien detailliert beschreiben, wie der Täter die Frau umgebracht hat. Die gleichen Medien, die Feminizide nicht benennen, beschreiben explizite Gewaltszenarien. Das ist respektlos und retraumatisierend. Diese Artikel führen zu einer Normalisierung von patriarchaler Gewalt. Und reproduzieren diese, weil keine Einordnung und Kritik der Ereignisse stattfindet!

Sie machen sich zu Komplizinnen und befestigen so die mörderische patriarchale Gewalt.

Auf wessen Seite steht ihr Medien eigentlich?

Wieso übernehmt ihr keine Verantwortung?

Wo sind in diesen Artikeln die Hilfsangebote, die Telefonnummern, wo sich Betroffene melden können?

Es gibt keine Informationen dazu. Das ist für uns ein Zeichen, dass der Schutz von FLINTA-Personen nur zweitrangig ist.

All das macht uns wütend. Deshalb sind wir heute hier auf der Strasse. Solange es Feminizide gibt und die Medien, der Staat und die Politik ihrer Verantwortung nicht nachkommen, werden wir hier sein.

Wir sind laut. Wir sind unangenehm. Wir benennen, was nicht gesagt wird. Wir sind nicht nur heute hier. Wir bleiben hier, bis keine FLINTA-Person mehr Gewalt erfahren muss.

NI UNA MENOS!

Brauchst du Hilfe?

Hol dir Hilfe bei patriarchaler Gewalt! Bist du oder deine Nachbarin, Kollegin, Angehörige von patriarchaler Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe: https://contre-les-feminicides.ch/anlaufstellen-zuerich/.

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Feminizide Schweiz: Was Medien und Statistik verschweigen

Wie Medien über patriarchale Gewalt berichten.

Wir zählen Feminizide und benennen sie. Wir klagen das System an, das solche Gewalt ermöglicht. In der Schweiz gibt es keine offizielle Statistik zu Erfassung von Feminiziden, was unsere Zählarbeit extrem erschwert. Wir sind auf Medienberichterstattung und polizeiliche Meldungen angewiesen, die jedoch oft nicht eindeutig sind. Gleichzeitig ist die Berichterstattung fast immer rassistisch, reisserisch und verschweigt die strukturelle Dimension patriarchaler Gewalt. Ein Beispiel hierfür ist der Artikel vom 10.04.2026 im Blick: „In Au SG fand am Donnerstag ein Verbrechen statt. Vier Personen wurden teils schwer verletzt. Die Polizei verhaftete einen 51-jährigen Serben.“

Dass unter den vier Opfern drei Frauen sind, erfahren wir erst spater. Ob der Fall etwas mit geschlechtsspezifischer Gewalt zu tun hat, bleibt im Artikel vage. Handelt es sich hier um versuchte Feminizide? Die Berichterstattung bleibt unklar und effekthascherisch. Die Rede ist von „blutigen Abdrücke[n] von Hundepfoten“. Der Fokus ist auf dem „blutüberströmten“ Mann. Es kommt sein Nachbar zu Wort, der davon berichtet, dass sie „manchmal ein Bier tranken“ Über die verletzten Frauen erfahren wir fast nichts.

Dass diese drei Frauen womöglich in Lebensgefahr schweben, ist dem Blick keine Zeile wert. Stattdessen liegt der Fokus auf dem „blutüberströmten“ männlichen Nachbarn und dem Verhältnis der beiden Männer, die „manchmal ein Bier tranken“.

Wie patriarchale Strukturen ignoriert werden

Vom Fall in Au SG werden wir vermutlich, wie so oft, nichts mehr erfahren. Später wird er zwar in der offiziellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Bundesamtes für Statistik (BFS) erfasst.
Doch auch diese weist bei der Sichtbarmachung patriarchaler Gewalt erhebliche Mängel auf, wie die kürzlich veröffentlichte Statistik aus dem Jahr 2025 zeigt. Die PKS führt keine Kategorie „Feminizid“. Sie erfasst Tötungsdelikte lediglich im „häuslichen Bereich“.

Laut dem Bericht gab es im Jahr 2025 34 vollendete und 59 versuchte
Tötungsdelikte im häuslichen Bereich. Kernproblem der PKS liegt in ihrer Definition:
„Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) definiert seit 2009 hausliche Gewalt anhand der Beziehung zwischen geschädigter und beschuldigter Person zum Zeitpunkt der Tat.“

Es wird also nur erfasst, ob Tater und Opfer in einer Partnerschaft oder Familienbeziehung standen. Das Geschlecht der Beteiligten wird in dieser spezifischen Kategorie nicht als primares Analysekriterium hervorgehoben. Die Statistik spricht immer nur von „geschädigter“ und „beschuldigter Person“. Es bleibt unklar, ob es sich dabei um Männer, Frauen oder andere Geschlechter handelt (wobei es in solchen Statistiken sowieso nur zwei Geschlechter gibt).

Zwar können wir aus der Gesamtzahl der Tötungsdelikte im häuslichen Bereich (34) und der bekannten Dynamik solcher Gewalttaten ableiten, dass ein Grossteil davon Feminizide sind, aber die Statistik selbst macht diese Zuordnung nicht. Sie erkennt die patriarchale Struktur der Gewalt nicht an, indem sie das Geschlecht der Opfer und Täter in dieser Kategorie ausblendet.

Wie von systematischer Gewalt an Frauen abgelenkt wird.

Zudem zeigt die Statistik bei Gewaltstraftaten zwar eine Gender-Kategorie, aber bei der Analyse der Täterprofile wird bewusst die Kategorie Aufenthaltsstatus (Schweiz, Wohnbevölkerung, Asyl, Übrige Ausländer) in den Vordergrund gerückt. Die Statistik interessiert sich mehr für xenophobe und rassistische Fakten (Herkunft des Täters) als dafür, die genderspezifische Gewalt genau aufzuschlüsseln und Feminizide als strukturelles Problem anzuerkennen.

Solche rassistischen Narrative werden auch von Medien bedient und verstärkt. Im Blick-Artikel wird sofort auf den Aufenthaltsstatus des mutmasslichen Taters fokussiert: Ein „51-jahriger Serbe, ohne Wohnsitz in der Schweiz“. Im Kontrast dazu werden die Opfer als „alles Schweizer“ bezeichnet. Diese Gegenüberstellung ist kein Zufall, sondern ein bewusstes Narrativ.

Die mediale Inszenierung nutzt die Daten selektiv, um eine „Wir gegen Die“-Dynamik zu erzeugen. Würde die Medienberichterstattung die strukturelle Dimension anerkennen, müsste sie fragen: Warum wurden drei Frauen schwer verletzt? Ist dies ein Fall von patriarchaler Gewalt, die in der Schweiz alltäglich ist (59 versuchte Tötungsdelikte im häuslichen Bereich laut PKS)?

Stattdessen wird der Fall individualisiert und ethnisiert. Der männliche Nachbar, der auch verletzt wurde, dient als emotionales Ankerbild, um die Aufmerksamkeit von der systematischen Gewalt gegen Frauen abzulenken. Sowohl die offizielle Statistik als auch die Medienberichterstattung verschweigen das eigentliche Problem: Dass es sich bei diesen Taten um (versuchte) Feminizide und somit um patriarchale Gewalt handelt.

Doch wir schweigen nicht!

Die Berichterstattung und die Statistiken sind selbst Ausdruck des kapitalistischen und rassistischen Patriarchats. Sie sind Teil eines Systems, das von der Kontrolle über weibliche Körper und von der Ausbeutung von Frauen lebt.

🟣Diese Gewalt hat ein System, ein System namens Patriarchat!
🟣Solange die Medien rassistisch hetzen, schweigen wir nicht.
🟣Solange die Schweizer Institutionen weiterhin Täterschutz betreiben, schweigen wir nicht.
🟣Solange patriarchale Besitzansprüche über unsere Körper gestellt werden, schweigen wir nicht.

🟣Solange es zu wenig Schutzräume für uns gibt, schweigen wir nicht.
🟣Solange Feminizide in der Statistik unter „Tötungsdelikte im häuslichen Bereich“ verschwinden, schweigen wir nicht.
🟣Solange das Ansehen von Männern über unsere Sicherheit gestellt wird, schweigen wir nicht.
🟣Solange es patriarchale Gewalt gibt, wächst der feministische Widerstand!

Darum organisieren wir unsere Wut gegen patriarchale Gewalt und nehmen uns die Strassen. Wir vernetzen uns, organisieren Kundgebungen und bringen den Kampf gegen Feminizide auf die gesellschaftliche Agenda und in die Bewegung. Wir kämpfen weiter, bis es keine Feminizide mehr gibt!
Solange das Patriarchat tötet, schweigen wir nicht!

NI UNA MENOS!
WIR WOLLEN UNS LEBEND! 

Brauchst du Hilfe?

Hol dir Hilfe bei patriarchaler Gewalt! Bist du oder deine Nachbarin, Kollegin, Angehörige von patriarchaler Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe: https://contre-les-feminicides.ch/anlaufstellen-zuerich/.

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Aktion Ni Una Menos ZH Aktuelles

Kundgebung gegen patriarchale Gewalt – 21. August 2026, Zürich

KUNDGEBUNG GEGEN PATRIARCHALE GEWALT

📅 Freitag, 21. August 2026, 19:00 Uhr

📍 Ni Una Menos Platz (ehem. Helvetiaplatz), Zürich, Schweiz


Seit 7 Jahren leisten wir als Ni Una Menos Zürich Widerstand gegen Feminizide – wir benennen, wir zählen, wir trauern, wir kämpfen. 7 Jahre, in denen der Staat weiter versagt hat: Hinter jedem Feminizid steht ein Versagen des Staates und seiner Institutionen. Feminizide geschehen nicht plötzlich – ihnen gehen zahlreiche Schritte und verschiedene Formen patriarchaler Gewalt voraus.

Gleichzeitig gibt es vielfältige Formen des Widerstands. Mit unserer Kundgebung machen wir unterschiedliche Perspektiven sichtbar und hörbar – auch die des Schutzes und der Unterstützung von Betroffenen und Überlebenden. Dazu sprechen das Frauenhaus– und Mädchenhaus Zürich. Zwei Organisationen, die von Gewalt betroffenen Frauen, Mädchen und ihren Kindern Schutz, Beratung und einen sicheren Ort bieten. 💜 Dazu singen wir gemeinsam im Nachgang mit stellaandthefridge feministische Lieder. 🎶

Kommt vorbei, bringt eure Wut, eure Trauer und eure Solidarität mit. Ni una menos – nicht eine weniger! ❤️‍🔥

  • Offen für alle
  • Rollstuhlgängig
  • Info: Kundgebung ist nicht bewilligt

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Aktion Ni Una Menos ZH Aktuelles

8. Juli 2026: Kundgebung gegen Feminizide in Zürich

🔥Kundgebung Ni Una Menos Zürich🔥

15 Frauen wurden dieses Jahr bereits in der Schweiz von Männern ermordet. 15 Feminizide, von denen wir wissen. Jeder einzelne davon ist einer zu viel!

Feminizde werden in der Schweiz nicht gezählt. Sie werden als Einzelfälle, als Familienangelegenheit abgetan. Der Staat ignoriert das strukturelle Problem. Warum? Weil er von der patriarchalen Gewalt, von FLINTA-Personen profitiert.

Wir solidarisieren uns mit allen Betroffenen der patriarchalen Gewalt und kämpfen Seite an Seite gegen das tödliche System. Hier und überall.
Ein Angriff auf eine* ist ein Angriff auf alle!

Kundgebung
Wann: Mittwoch, 8. Juli 2026 um 19:00 Uhr
📍Ni una menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz)
✨Bringen wir unsere kollektive Wut & Widerstand auf die Strasse und errichten wir ein Denkmal gegen Feminizide!
❗️Kommt vorbei, bringt eine Botschaft mit (z.B. eine kämpferische Parole, ein Gedicht), die wir an einem Gitter anbringen können. Diese können frei gestaltet sein und sollen unsere Trauer um die zerstörten Leben und unsere Solidarität miteinander ausdrücken. Wir singen Canción Sin Miedo und La Lega (8. März Unite Version).
💜 Offen für alle
♿ Rollstuhlgängig

Die Kundgebung ist unbewilligt.

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Aktion Ni Una Menos ZH Aktuelles

April 2026: Flashmob gegen Feminizide

Datum: 29. April 2026

Uhrzeit: 12:15 Uhr

FLINTA only💜


Performance gegen Feminizide – La Tesis «un violador en tu camino»


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Ni Una Menos ZH Aktuelles

1. Mai 2026: Demo in Zürich

🔥 Heraus zum 1. Mai 🔥

1. Mai heisst auch Ni Una Menos!

Kommt um 10:00 Uhr auf den Ni-Una-Menos-Platz.

4 Frauen sind in der Schweiz in diesem Jahr von Männern getötet worden. Diese Morde sind keine Einzelfälle, keine tragischen Ausnahmen, sondern Ausdruck der patriarchalen Gewalt. 

Feminizide stehen an der Spitze einer Gewaltpyramide, die FLINTA-Personen täglich trifft – in der Familie, am Arbeitsplatz, auf der Strasse, in Institutionen. 🏛️

Auch am 1. Mai kommen wir als internationalistische Feminist:innen zusammen und verbinden unsere Kämpfe. ✊ Wir zeigen, dass wir uns nicht unterdrücken lassen. Dass wir nicht mitmachen bei den Kriegen, Genoziden und imperialistischen Angriffen.

Wir sind laut gegen Kapitalismus und Patriarchat. 📢 Die kapitalistische Produktion basiert auf der Ausbeutung von FLINTA-Personen.

Unsere Arbeit wird unsichtbar gemacht, schlecht bezahlt und als jederzeit ersetzbar behandelt. Diese Prekarisierung ist gewollt, weil sie Profite sichert. Dagegen wehren wir uns und gehen auf die Strasse!

Gemeinsam organisieren wir uns, hier in Zürich und weltweit gegen das Patriarchat und ihre Alliierten. 🌍

Patriarchat und patriarchale Gewalt sind global. So wird sie zum Beispiel gezielt als Waffe eingesetzt: sexualisierte Gewalt gegen FLINTA-Personen und gezielte Feminizide sind Teil moderner Kriegsstrategien. 

Faschistische Ideologien und konservative Rollenbilder stabilisieren diese Ordnung. Sie verherrlichen Familie und Nation, glorifizieren Unterordnung und Gehorsam. Sie machen FLINTA-Personen zu Objekten. Sie rechtfertigen, reproduzieren und normalisieren Gewalt. 🚫

Wir kämpfen für eine Welt, in der FLINTA-Personen frei, sicher und selbstbestimmt leben können. 💜 Nach dieser Welt werden wir nicht fragen. Wir werden sie uns erkämpfen. Kollektiv – Solidarisch – Feministisch. Ein Angriff auf eine ist ein Angriff auf alle.

Wir lassen uns nicht spalten von einem System, das auf Vereinzelung und Kontrolle angewiesen ist. 

Denn wer isoliert ist, ist beherrschbar. Darum organisieren wir uns solidarisch und internationalistisch. 

Wir kämpfen Seite an Seite, machen Feminizide sichtbar und nehmen uns die Strasse gegen patriarchale Gewalt. ✊💜​​​​​​​​​​​​​​​​

Lasst uns am gemeinsam auf die Strasse gehen.

Der Tag ist lang – 1. Mai, Strasse frei!

We care, we fight, care work unite!

Ni una menos! Wir wollen uns lebend! ❤️‍🔥

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Ni Una Menos ZH Aktuelles Veranstaltung

15. April 2026: Kundgebung gegen Feminizide in Zürich

🔥Kundgebung Ni Una Menos Zürich🔥

4 Frauen wurden dieses Jahr bereits in der Schweiz von Männern ermordet. 4 Feminizide, von denen wir wissen. 4 Feminizide zu viel! Wie viele „Einzelfälle” braucht es, dass das patriarchale System dahinter erkannt wird? Klagen wir das patriarchale System an, in dem Feminzide möglich sind und toleriert werden.

Wir tragen kollektiv unsere Wut und Trauer heraus – für die Ermordeten, die Überlebenden, die Hinterbliebenen, für die Freiheit und für das Leben. Setzen wir erneut ein Zeichen des Widerstands gegen Feminizide, gegen den täglichen Sexismus, den weltweiten Rechtsrutsch & Staat, Medien und Cops, die patriarchale Gewalt legitimieren, ignorieren und verharmlosen.

Lasst uns zeigen, dass wir uns gemeinsam gegen Feminizide organisieren – und zwar solange bis es nicht mehr nötig ist!

Kundgebung Mittwoch, 15. April 2026 19:00 Uhr

📍Ni una menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz)

✨Bringen wir unsere kollektive Wut & Widerstand auf die Strasse und errichten wir ein Denkmal gegen Feminizide!

❗️Kommt vorbei, bringt eine Botschaft mit (z.B. eine kämpferische Parole, ein Gedicht), die wir an einem Gitter anbringen können. Diese können frei gestaltet sein und sollen unsere Trauer um die zerstörten Leben und unsere Solidarität miteinander ausdrücken.

✊ Wir gedenken den getöteten Frauen, wir singen gemeinsam und üben die Performance „un violador en tu camino“ vom chilenischen Kollektiv las Tesis. Das Patriarchat zeigt sich auf viele Arten, im Rechtsrutsch, im Kapitalismus und auch im Krieg. Wir halten dagegen, unser Feminismus ist vielfaltig und wir sind laut! Kommt zahlreich, nehmen sie uns eine antworten wir alle!

Offen für alle💜

Hinweis:

Die geplante Kundgebung ist nicht bewilligt.

♿ Der Kundgebungsort ist rollstuhlgängig.

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Internationales

Recap: Internationalistischer Feministischer Kampftag Zürich 2026

Auch am 7. März kommen wir als internationalistische Feminist:innen zusammen und verbinden unsere Kämpfe. Wir zeigen, dass wir uns nicht unterdrücken lassen. Dass wir nicht mitmachen bei den Kriegen, Genoziden und imperialistischen Angriffen.

Gemeinsam organisieren wir uns, hier in Zürich und weltweit gegen das Patriarchat und seine Alliierten.

Wir schweigen nicht.
Wir zählen.
Wir benennen.
Und wir nehmen alle ins Visier, die uns unterdrücken.

Bei jedem Feminizid und bei jedem Angriff protestieren wir. Die alltägliche patriarchale Gewalt beantworten wir mit Kundgebungen. Die verharmlosende Berichterstattung kritisieren wir. Die Einzelfälle zählen wir, um das mörderische System dahinter aufzudecken.

Bestimmt, kollektiv und selbstbewusst kämpfen wir für eine feministische Revolution. Für eine Welt ohne Feminizide.

Niemand wird uns schützen. Die Herrschenden werden ihre Privilegien nicht freiwillig aufgeben. Wir müssen uns selber verteidigen. Wir müssen uns die andere Welt erkämpfen.

Vor gut zehn Jahren gingen unsere Compañeras zuerst in Argentinien und dann in ganz Abya Yala auf die Strasse. In Massen strömten sie auf die Strassen, weil sie wütend waren, weil sie genug hatten vom mörderischen Patriarchat.

Ihren Kampf tragen wir auch in Zürich weiter auf die Strasse.
💥 Si tocan a una, respondemos todas!
💜 Nehmt ihr uns eine, antworten wir alle!

NI UNA MENOS!
VIVAS NOS QUEREMOS! ❤️‍🔥

Internationalistischer Feministischer Kampftag Zürich 2026

Auch am 7. März kommen wir als internationalistische Feminist:innen zusammen und verbinden unsere Kämpfe. Wir zeigen, dass wir uns nicht unterdrücken lassen. Dass wir nicht mitmachen bei den Kriegen, Genoziden und imperialistischen Angriffen.

Gemeinsam organisieren wir uns, hier in Zürich und weltweit gegen das Patriarchat und seine Alliierten.

Wir schweigen nicht.
Wir zählen.
Wir benennen.
Und wir nehmen alle ins Visier, die uns unterdrücken.

Bei jedem Feminizid und bei jedem Angriff protestieren wir. Die alltägliche patriarchale Gewalt beantworten wir mit Kundgebungen. Die verharmlosende Berichterstattung kritisieren wir. Die Einzelfälle zählen wir, um das mörderische System dahinter aufzudecken.

Bestimmt, kollektiv und selbstbewusst kämpfen wir für eine feministische Revolution. Für eine Welt ohne Feminizide.

Niemand wird uns schützen. Die Herrschenden werden ihre Privilegien nicht freiwillig aufgeben. Wir müssen uns selber verteidigen. Wir müssen uns die andere Welt erkämpfen.

Vor gut zehn Jahren gingen unsere Compañeras zuerst in Argentinien und dann in ganz Abya Yala auf die Strasse. In Massen strömten sie auf die Strassen, weil sie wütend waren, weil sie genug hatten vom mörderischen Patriarchat.

Ihren Kampf tragen wir auch in Zürich weiter auf die Strasse.
💥 Si tocan a una, respondemos todas!
💜 Nehmt ihr uns eine, antworten wir alle!

NI UNA MENOS!
VIVAS NOS QUEREMOS! ❤️‍🔥

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Rückblick: Kundgebung gegen Feminizide 18. Februar 2026

Am Mittwoch waren wir auf dem Ni-Una-Menos-Platz und setzten ein Zeichen gegen Feminizide. Wir errichteten unser Widerstandsdenkmal und sangen gemeinsam das Lied “Canción Sin Miedo” von Vivir Quintana.
In den Kommentaren findet ihr Auszüge aus unserer Rede, mit der wir unserer Wut und Trauer Ausdruck gegeben haben.

Wir sind wütend, dass wir im letzten Jahr 29 Feminizide zählen mussten. Wütend, dass wir in diesem Jahr bereits wieder 4 Feminizide zählen.

Am 24. Januar tötet in Carouge (GE) ein Mann eine 52-jährige Frau in ihrer Wohnung.
In Bellinzona wurde eine 41-jährige Frau von einem 61-jährigen Mann so schwer verletzt, dass sie noch vor der Ankunft der Ambulanz starb.

In Staufen im Kanton Aargau ermordete am 6. Februar ein Mann seine Frau in ihrer gemeinsamen Wohnung. Beide waren ungefähr 70 Jahre alt. Anstatt von einem Feminizid spricht die Polizei von “einem erweiterten Suizid” und verschweigt damit den patriarchalen Machtanspruch des Mannes, der mit dieser Tat über das Leben der Frau verfügte.

Eine Woche später, am 13. Februar lesen wir in der Zeitung, dass die Polizei die Leiche einer ermordeten Frau in Gnosca TI findet, zusammen mit der Leiche eines Mannes. Auch hier wiederholt sich das patriarchale Muster: Männer töten – sei es, um das selbstbestimmte Handeln von ihren Ex-Partnerinnen zu verhindern oder sei es, um dem vermeintlichen Gesichtsverlust gemäss ihrem traditionellen Männlichkeitsverständnis zu entgehen.

Wir sind wütend auf die Täter, die meinen, über unsere Leben bestimmen zu können.
Neben der Wut erfüllt uns eine tiefe Traurigkeit. Wir trauern um die Leben aller FLINTAs, die nicht mehr unter uns sind

Diese vier Feminizide sind keine isolierten Taten. Sie sind möglich in einer Gesellschaft, in der die Leben von FLINTA systematisch für weniger wertvoll behandelt werdet. Jeder Feminizid ist ein gesamtgesellschaftliches Versagen.

So ist bekannt, dass die Hälfte der Täter bereits vorher gewalttätig sind.
Ein Drittel zeigte ein ausgeprägtes “Kontroll- und Dominanzverhalten”. Doch die Verantwortlichen der Politik, der Justiz und der Polizei schauen weg, schützen die Täter. Dafür gibt es unzählige Beispiele.

So wissen wir von einer Frau, die in Zürich von ihrem Nachbarn mehrfach bedroht wurde. Zu ihrer Sicherheit musste sie schliesslich ausziehen – und nicht der Täter.

Es fehlt an finanziellen Mitteln, am Willen und an Strategien, damit sich Frauen wie sie schnell und sicher aus ihrer angstvollen, lebensbedrohlichen Situation befreien können. Der Schutz von FLINTA hat in unserem System keine Priorität. Der Staat hat andere Prioritäten: Gelder fliessen in die Aufrüstung. Anstatt Gewalt zu verhindern, wird sie vom Staat befeuert und aktiv ausgeübt.

Trotz der Wut und Trauer, die uns manchmal lähmt, werden wir nicht schweigen. Wir wissen, wir müssen uns selbst verteidigen, indem wir uns organisieren und weiter für eine Zukunft ohne Gewalt und Unterdrückung kämpfen.

Schliess dich uns an. Komm mit uns gegen das mörderische und kriegerische Patriarchat auf die Strasse, das überall auf der Welt für Zerstörung und Leid sorgt.
Heraus zum 8. März, dem feministischen Kampftag!

Keine weniger! Wir wollen uns lebend!

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Ni Una Menos ZH Aktuelles

18. März 2026: Ni Una Menos Zürich Kennenlernen

Feminizide sind keine Privatangelenheiten oder Einzelfälle, wie uns der Staat und die Medien glauben lassen wollen. Das patriarchale System ist tödlich für FLINTA-Personen. Du willst aktiv werden gegen Feminizide, oder erst mal reinschnuppern? Dann komm zu unserem Kennenlernen. Wir erzählen dir, wer wir sind, wie wir arbeiten und was gerade geplant ist. Es gibt Raum für Fragen, Austausch und deine Ideen. Wir freuen uns auf dich! Kein Vorwissen nötig 💜

Zeit: Mittwoch, 18. März, 19:00 Uhr

Treffpunkt: Bushaltestelle Kanonengasse

FLINTA only

NI UNA MENOS! Wir wollen uns lebend! ❤️‍🔥