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Was bedeutet FLINTA*?

Begriff und Herkunft

FLINTA* ist ein Akronym und steht für: Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen. Der Begriff wird häufig verwendet, um zu benennen, wer in bestimmten Räumen und bei Veranstaltungen willkommen ist. Er entstand aus feministischen und queeren Auseinandersetzungen darüber, wer in feministischen Bewegungen sichtbar ist und wessen Erfahrungen berücksichtigt werden. Frühere Bezeichnungen wie «FrauenLesben» oder «Frauen*» wurden zunehmend erweitert, weil sie nicht alle Menschen und Lebensrealitäten erfassten, die von patriarchalen Strukturen betroffen sind.

Ein umstrittener Begriff

FLINTA* soll unterschiedliche Erfahrungen mit Sexismus und patriarchaler Gewalt sichtbar machen, ohne alle Menschen unter der Kategorie «Frau» zusammenzufassen. Trotzdem ist der Begriff auch umstritten. Er kann Unterschiede und Machtverhältnisse innerhalb feministischer und queerer Bewegungen unsichtbar machen, wenn wir davon ausgehen, dass alle FLINTA*-Personen dieselben Erfahrungen teilen. Auch darf FLINTA* nicht einfach als Synonym für «Frauen» verwendet werden, da dadurch insbesondere trans Männer ausgeschlossen werden können.

Was das für unsere Kämpfe bedeutet

Für unsere feministischen Kämpfe bedeutet das, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Erfahrungen ernst genommen werden und in denen wir Ausschlüsse und Diskriminierungen auch innerhalb unserer Bewegungen hinterfragen. FLINTA* ist keine einheitliche Identität, sondern eine politische Bezeichnung, deren Bedeutung und Grenzen wir gemeinsam reflektieren müssen. Denn solidarischer Widerstand gegen patriarchale Gewalt bedeutet auch, die Vielfalt unserer Lebensrealitäten anzuerkennen und unsere Kämpfe miteinander zu verbinden.

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Feminizide in der Schweiz

Was sind Feminizide?

Feminizide sind Morde an FLINTA-Personen, weil sie FLINTA sind. Im Durchschnitt wird in der Schweiz alle zwei Wochen eine FLINTA-Person getötet. Dieses Jahr zählen wir bereits 18 Feminizide (Stand: 15. Oktober 2026).

Keine offizielle Statistik

In der Schweiz gibt es keine offizielle Statistik, die Feminizide erfasst. Aktuelle Zahlen werden von Aktivist*innen durch Recherchearbeit anhand von Medienbeiträgen festgehalten. Dort werden Feminizide allerdings nie beim Namen genannt, sondern umschrieben oder verharmlost. Wir müssen von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.

Die Spitze des Eisbergs

Feminizide sind die tödliche Spitze des Eisbergs patriarchaler Gewalt, die in unserer Gesellschaft tief verankert ist und unzählige Gesichter hat. Sexualisierte Gewalt, Stalking, Mansplaining und die fehlende Anerkennung von Care-Arbeit sind nur einige Beispiele. Oft werden diese Formen patriarchaler Gewalt in unserer Gesellschaft ignoriert.

Ein System, das Feminizide ermöglicht

Die Polizei nimmt Betroffene nicht ernst, die Justiz und der Staat schützen lieber Täter als Betroffene. Sie haben keine Priorität, FLINTA-Leben zu schützen, und sind Teil eines patriarchalen, kapitalistischen und faschistischen Systems, in welchem Feminizide ermöglicht werden.

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Feminizid

18. Feminizid in der Schweiz im Jahr 2026

Am 27. September hat ein Mann in Schmitten (GR) eine Frau getötet.

Von ihr sind nur die Umstände ihres Todes bekannt. Als Opfer eines Feminizids, den man nicht beim Namen nennen will, wurde ihre Leiche in einem auf einer Wiese parkierten Auto gefunden. Die Medien berichten, dass sie älter war, doch ihr Alter ist nicht bekannt. Man weiss, dass ihre Familie seit dem Nachmittag vergeblich nach ihr gesucht hatte.
Die feministische Gemeinschaft und alle, die sich im Kampf gegen patriarchale Gewalt engagieren, werden an sie und ihre Angehörigen denken.

Es scheint, dass das Opfer ihren Angreifer nur vage kannte. Auch wenn die Mehrheit der Feminiziden von (Ex-)Partnern begangen wird, finden zahlreiche geschlechtsspezifische Morde auch ausserhalb der Privatsphäre statt. Sie stehen manchmal im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt, sind durch die sexuelle Orientierung des Opfers motiviert oder durch eine männlich-dominante Ideologie. Alle werden nach derselben Logik des Eigentums begangen, die in unserer Gesellschaft als normal gilt. Wir haben gerade erfahren, dass die Polizei von Morges einen Polizisten eingestellt hat, der 2025 wegen häuslicher Gewalt verurteilt wurde. Das ist für eine auf dem Patriarchat basierende Institution nicht überraschend.

Erstaunlich wäre es, wenn man der Polizei weiterhin zutrauen würde, das Leben von Frauen, queeren Menschen und allen unterdrückten Personen zu schützen.
Was uns schützt, sind unsere feministischen Freund*innen, es ist die kollektive Organisation. Unterschätzen wir nicht die Kraft unserer kollektiven Stärke! Lasst uns zusammenkommen, um gemeinsam zu kämpfen und die Gesellschaft aufzubauen, von der wir träumen.

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Wer zahlt für die Sorgearbeit? Warum unser Feminismus antikapitalistisch ist

Kapitalismus bezeichnet eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der Produktionsmittel überwiegend in privatem Besitz sind und die Produktion auf Gewinn ausgerichtet ist. Menschen, die keine eigenen Produktionsmittel besitzen, müssen ihre Arbeitskraft verkaufen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Der erwirtschaftete Profit kommt dabei nicht allein denjenigen zugute, die ihn durch ihre Arbeit ermöglichen. Somit ist die Ausbeutung der Arbeiter*innen verbunden mit einer Spaltung der Gesellschaft in Kapitalisten und Besitzlose. Die feministische Theoretikerin Silvia Federici erweitert diese marxistische Kapitalismuskritik um die Frage nach der Reproduktionsarbeit.

Damit meint sie unter anderem Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege.

Tätigkeiten, die Menschen versorgen und die Grundlage dafür schaffen, dass Lohnarbeit überhaupt möglich ist. Diese Arbeit wird häufig unbezahlt geleistet, gesellschaftlich abgewertet und vor allem FLINTA zugeschrieben. Für Federici ist die geschlechtliche Arbeitsteilung deshalb kein Nebenschauplatz, sondern ein zentraler Bestandteil kapitalistischer Ausbeutung.

Kapitalismus und Patriarchat sind eng miteinander verwoben: Ökonomische Abhängigkeiten und die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit können Handlungsspielräume einschränken und es erschweren, sich aus gewaltvollen Verhältnissen zu lösen.

Wenn wir Feminizide und patriarchale Gewalt bekämpfen wollen, müssen wir deshalb auch die gesellschaftlichen Strukturen hinter ihnen hinterfragen.

Unser antikapitalistischer Feminismus kämpft für eine Gesellschaft, in der Sorgearbeit anerkannt und gerecht verteilt wird und in der Menschen nicht durch finanzielle Abhängigkeiten und Ausbeutung an ihrer Selbstbestimmung gehindert werden. Unsere Befreiung bedeutet auch, die Verhältnisse zu verändern, die uns voneinander abhängig machen und gegeneinander ausspielen.

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17. Feminizid in der Schweiz im Jahr 2026

Am 9. Juli 2026 wurde eine 56-jährige Frau vor der Rehabilitationsklinik in Faido, in der sie stationär behandelt wurde, getötet. Nach den bislang veröffentlichten Informationen handelt es sich bei dem mutmasslichen Täter um ihren Ex-Ehemann, einen 59-jährigen Mann, von dem sie seit langem getrennt war. Nachdem er auf sie geschossen hatte, floh er. Am nächsten Tag soll er bei einem Polizeieinsatz das Familienhaus in die Luft gesprengt haben.

Während sich heute ein Grossteil der medialen Aufmerksamkeit auf die Flucht und die Explosion sowie auf die „Probleme“ und den „Groll“ des Mannes angesichts der Trennung konzentriert, möchten wir die Person, die ihr Leben verloren hat, wieder in den Mittelpunkt rücken. Eine 56-jährige Frau. Eine Frau, die sich an einem Ort befand, an dem sie eigentlich gepflegt werden und sich sicher fühlen sollte.

Erste Zeugenaussagen deuten auf eine bereits seit einiger Zeit andauernde Trennung sowie auf offensichtliche Anzeichen von Gewalt in der Beziehung hin. Wir wissen, dass eine Trennung zu den Momenten gehört, in denen das Risiko am höchsten ist, wenn eine Person bereits Gewalt durch ihren (Ex-)Partner erleidet.

Deshalb ist es unerlässlich, weiterhin in Prävention, Opferschutz und die frühzeitige Erkennung von Gefahrenzeichen zu investieren. Wir sprechen allen Menschen, die diese Frau kannten und liebten, unser aufrichtiges Beileid aus. Seit Anfang des Jahres 2026 haben wir in der Schweiz bereits 17 Femizide registriert. Es handelt sich um den dritten bekannten Feminizid des Jahres im Tessin.

Wir fordern, dass diese Feminizide als solche benannt und als das anerkannt werden, was sie sind: eine Form struktureller Gewalt, die eine politische und institutionelle Reaktion erfordert, die ihrer Schwere gerecht wird. Sie dürfen nicht auf spektakuläre Kurzmeldungen reduziert und dann in die Archive verbannt werden, sobald der Medienrummel abgeklungen ist. Wirksame Präventions- und Schutzmassnahmen sind unerlässlich, um diesem Massaker ein Ende zu setzen.

Wir wollen nicht, dass diese Frau nur als „das Opfer von Faido“ in Erinnerung bleibt. Sie hatte eine Geschichte, Beziehungen, Angehörige und ein Leben, das es verdient hätte, weiterzugen.

Wir werden weiterhin jeden Feminizid nahmentlich bennenen, damit kein Opfer in Vergessenheit gerät. Wir werden weiterhin fordern, dass männliche Gewalt als strukturelles Problem anerkannt und behandelt wird. Wir werden unseren Kampf fortsetzen, damit jeder Mensch frei von patriarchaler Gewalt leben kann.

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16. Feminizid in der Schweiz im Jahr 2026

Am 8. Juli 2026 wurde eine Frau in Buchackern bei Erlen (TG) getötet.
 
Am 8. Juli wurde eine getötete Frau an ihrem Wohnort von Einsatzkräften gefunden. Sie hiess Yulia, kam aus der Ukraine und wurde mit 40 Jahren aus dem Leben gerissen.

Wir sind in Gedanken bei den trauernden Angehörigen und Freund*innen von Yulia, wir senden euch viel Kraft in dieser schweren Zeit.
 
Aus den Medien ist zu entnehmen, dass im Herbst 2025 gegen den Täter ein Annäherungsverbot verfügt wurde wegen häuslicher Gewalt.

Dass es trotz bekannter Gewalt und behördlicher Massnahmen zu dieser Tötung kommen konnte, wirft erneut die Frage auf, weshalb gewaltbetroffene FINTAs nicht wirksam geschützt werden. Häusliche Gewalt ist kein privates Problem, sondern ein gesellschaftliches und strukturelles. Wenn Warnsignale bekannt sind und Schutzmassnahmen nicht ausreichen, um Leben von FINTAs zu schützen, ist das politisches Versagen.

Feminizide geschehen nicht plötzlich. Ihnen gehen häufig Drohungen, Kontrolle, Stalking oder körperliche Gewalt voraus.

Dass Frauen und genderqueere Menschen trotz bekannter Gefährdung immer wieder ermordet werden, zeigt: Auf staatliche Schutzmassnahmen können wir uns nicht verlassen.

Wir werden deshalb nicht nur weiterhin politische Verantwortung einfordern, sondern müssen auch unsere eigenen solidarischen Strukturen stärken. Es braucht Gemeinschaften, die hinschauen, Betroffenen glauben, Warnsignale ernst nehmen und sich gegenseitig unterstützen und schützen.

Der Kampf gegen patriarchale Gewalt ist eine gemeinsame Aufgabe. Während wir für wirksame Schutzmassnahmen und politische Veränderungen kämpfen, bauen wir zugleich auf gegenseitige Solidarität und kollektive Fürsorge, denn unser Schutz darf nicht davon abhängen, ob staatliche Institutionen rechtzeitig handeln.

Wir nennen Yulias Namen, weil sie mehr ist als eine Zahl in der Statistik. Sie hatte ein Leben, Beziehungen, Hoffnungen und eine Zukunft, die ihr genommen wurde.

Wir trauern um Yulia. Wir vergessen sie nicht.

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Kein*e ist frei bis wir alle frei sind

Mit unserer Parole beziehen wir uns auf das Zitat von Audre Lorde: «Ich bin nicht frei, solange eine einzige Frau unfrei ist, auch wenn sie ganz andere Ketten trägt als ich. Und ich bin nicht frei, solange auch nur eine einzige Person of Color in Ketten liegt.» Es erinnert uns daran, dass es keine wirkliche Freiheit für Einzelne gibt, solange andere Menschen weiterhin Gewalt und Diskriminierung erfahren. Auch dann nicht, wenn sich einige aufgrund ihrer Privilegien frei fühlen. Das Zitat weist darauf hin, dass wir, wenn wir Feminizide wirksam bekämpfen wollen, auch Kapitalismus, Rassismus, Imperialismus, Ableismus und weitere gewaltvolle Strukturen überwinden müssen und queerfeministische, antirassistische und antikapitalistische Kämpfe miteinander verbinden müssen.

Wir können erst aufhören zu kämpfen, wenn wir es geschafft haben, alle Formen von Unterdrückung abzuschaffen. Denn solange Menschen Gewalt erleben, diskriminiert oder ermordet werden, betrifft das uns alle.

Genau deshalb ist dieses Zitat unsere Hauptparole für die Demo gegen Feminizide: Wir kämpfen nicht nur für unsere eigene Freiheit, sondern für eine Welt, in der niemand aufgrund seines Genders, seiner Identität oder race Gewalt erfahren muss. Unsere Befreiung ist untrennbar miteinander verbunden.

Audre Lorde (1934-1992) war eine Schwarze, lesbische Dichterin, Feministin und Bürgerrechtsaktivistin.

Mit ihrem Denken prägt sie feministische, antirassistische und queere Bewegungen bis heute.

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Die verankerten Strukturen des Patriarchats

Das Patriarchat ist eine Gesellschaftsform, in der cis-Männer die Vorherrschaft vor allen anderen Geschlechtern haben. Dadurch haben Männer Macht in Politik, Familie, Kultur und Wirtschaft und kontrollieren soziale Beziehungen, Werte und Normen. Im Umkehrschluss werden Menschen, die der patriarchalen Männlichkeit nicht / entsprechen, systematisch unterdrückt.

So werden FLINTA* Personen schlechter bezahlt und übernehmen mehr unbezahlte Sorgearbeit, weibliche Sexualität und Reproduktion wird kontrolliert.

Patriarchale Strukturen sind keine individuellen Einstellungen, sie sind auch heute noch institutionell verankert und prägen uns alle.

Diese Machtstrukturen führen zu patriarchaler Gewalt gegen FLINTA* Personen, die von Männern ausgeübt wird.

Dazu gehören unter anderem psychische, physische, und sexualisierte Gewalt sowie gesellschaftliche Diskriminierung.

Die tödliche Spitze dieser Gewalt sind Feminizide. Patriarchale Gewalt wird verstärkt durch Schweigen, Stigmatisierung, fehlende Prävention und fehlenden Schutz für Betroffene.

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Nationwide demonstration against feminicides in Zurich

No one is free until we are all free. Together and revolutionary against feminicides and patriarchal violence. Nationwide demonstration in Zurich.

When
Saturday, 24 October 2026, from 4 pm
Where
Ni-Una-Menos-Platz
(formerly Helvetiaplatz)
Helvetiaplatz, 8004 Zürich
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A feminicide every two weeks

Every two weeks, a feminicide is committed in Switzerland. This means that a woman or genderqueer person is murdered solely because of their perceived gender. Politicians, the justice system and the media trivialise these murders and protect the perpetrators. Preventive measures to stop feminicides are lacking.

Patriarchy

Behind the violence against women and genderqueer people lie systems such as patriarchy. Patriarchy is a social system in which cis men hold dominant power in politics, the economy and the family. This makes patriarchy a system of exploitation, oppression and violence. It is closely linked to other systems of oppression. Patriarchy, capitalism, imperialism and racism influence and reinforce one another. These systems can only be destroyed by connecting our struggles. That is why our feminist resistance is intersectional, revolutionary and anti-capitalist. That is why we say: No one is free until we are all free!

Nationwide demonstration

That is why we are calling for a nationwide demonstration against feminicides. Let’s take the streets of Zurich on 24 October 2026 at 4 pm, because we are furious that patriarchy takes people from us again and again!

Ni una menos! Not one less!

Additional information

  • Who: Open to everyone 💜
  • The demonstration has been authorised

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buendnisgegenfeminizide Ni Una Menos ZH Aktuelles Veranstaltung

Schweizweite Demo gegen Feminizide 24.10.2026, Zürich

Kein*e ist frei, bis wir alle frei sind – gemeinsam revolutionär gegen Feminizide und patriarchale Gewalt.

Wann
Samstag, 24. Oktober 2026, 16:00 – 18:00 Uhr
Wo
Ni-Una-Menos-Platz
(ehem. Helvetiaplatz)
Helvetiaplatz, 8004 Zürich
Route planen

Alle 2 Wochen ein Feminizid

Alle 2 Wochen wird in der Schweiz ein Feminizid begangen. Dies bedeutet, dass eine Frau oder genderqueere Person ermordet wird, nur aufgrund des gelesenen Genders. Politik, Justiz und die Medien verharmlosen diese Morde und schützen Täter*innen. Es fehlen präventive Massnahmen zur Verhinderung von Feminiziden.

Das Patriarchat

Hinter der Gewalt an Frauen und genderqueeren Personen stehen Systeme wie: das Patriarchat. Das Patriarchat ist ein gesellschaftliches System, in dem Cis-Männer die vorherrschende Macht in Politik, Wirtschaft und Familie halten. Dadurch ist das Patriarchat ein System von Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt. Es ist eng verknüpft mit anderen Unterdrückungssystemen. Das Patriarchat, Kapitalismus, Imperialismus und Rassismus beeinflussen und bedingen sich gegenseitig. Diese Systeme können nur zerstört werden, indem wir die Kämpfe miteinander verbinden. Deshalb ist unser feministischer Widerstand intersektional, revolutionär und antikapitalistisch, deshalb sagen wir: Keine* ist frei, bis wir alle frei sind!

Schweizweite Demo

Deshalb rufen wir zu einer schweizweiten Demo gegen Feminizide auf. Nehmen wir uns am 24.10.2026 um 16:00 Uhr in Zürich die Strasse, denn wir sind wütend, dass uns das Patriarchat wieder und wieder Menschen nimmt!

Ni una menos! Nicht eine* weniger!

Anreise

Von Basel
14:33 ab Basel SBB, Gleis 5
IC 3 Richtung Chur
15:26 an Zürich HB, Gleis 12

Von Bern
14:02 ab Bern, Gleis 2
IC 8 Richtung Zürich HB (Baustellenhinweis)
15:14 an Zürich HB, Gleis 15

Demoroute

Start: Ni Una Menos Platz

Zusätzliche Informationen