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Feminizid

3. Feminizid in der Schweiz im Jahr 2026

Sie wurde 26 Jahre alt. Mehr wissen wir nicht über sie. Was wir hingegen wisse, ist, dass sie gerne weitergelebt hätte. Sie hatte – wie wir alle – Träume, Pläne, Freund:innen, Hoffnungen… Jetzt musste sie sterben, weil ein Mann sich im Recht fühlte, sie zu töten.
Einmal mehr sehen wir, dass Feminizide kein Alter, keine soziale Klasse, keine Nationalität haben… Das Einzige, was diese tragischen Todesfälle verbindet, ist, dass ein Mann sich das Recht herausnahm, einer Frau oder einer als weiblich angesehenen Frau das Leben zu nehmen – ein direktes Resultat der patriarchalen Kultur, die in der Schweiz herrscht!
Wir trauen einmal mehr um eine Schwester, die wir nicht haben retten können. Vielleicht hat sie um Hilfe gebeten, hat gegen ihren Peiniger Anzeige erstattet… Die letzten Jahre haben uns in erschreckender Weise klar gemacht, dass das leider nicht ausreicht, um ein Leben zu retten.
Wir sind mit ganzem Herzen bei den Menschen, die sie gekannt haben. Sie wird stark vermisst werden. Wir werden sie nicht vergessen. Jedes Opfer des Patriarchats ist eines zu viel! Deshalb müssen wir mit all unserer Kraft, all unserer Überzeugung und all unserer Solidarität gegen das Patriarchat kämpfen!