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Événement Statement

Rückblick auf die Demo gegen patriarchale Gewalt in Biel

Einige Eindrücke von der Demonstration in Form von Fotos und Mitschriften der Reden.

YJK-S – Union der kurdischen Frauen* Schweiz

Euer Krieg – Unser Blut
Wir begrüssen den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* im Schatten von Konflikten und Kriegen, die von einem männlich dominierten Weltbild geleitet werden. In Palästina, im Sudan, in Afghanistan, in Kurdistan und leider an viel Orten mehr sind die Gesellschaften Massenmorden, Vertreibung und Migration ausgesetzt. Lebensräume werden zerstört, und das kulturelle und soziale Gedächtnis, dass Frauen* verschiedener Herkünfte tragen, wird bewusst ausgelöscht. Wir gedenken an diesem Tag mit Respekt und Dankbarkeit all jener Frauen*, die als Märtyrer*innen im Kampf für die Freiheit der Frauen* gefallen sind und die durch die Gewalt des patriarchalen Staates getötet wurden. Die patriarchale Denkweise bekämpft den Widerstand von Frauen rücksichtslos mit allen Mitteln. Von Männern dominierte Regierungen fürchten sich seit jeher zutiefst vor rebellierenden und sich organisierenden Frauen. Denn Frauen decken durch ihren Kampf zunehmend deren zerstörerische Politik auf und verschärfen den Widerstand. Dies zeigt sich heute immer deutlicher in den wachsenden Frauenbefreiungsbewegungen weltweit. Die grösste Kraft gegen dieses frauenfeindliche System ist heute die organisierte Macht der Frauen. Wir müssen die Stärke und das Erbe des Frauenkampfes – von den Mirabal-Schwestern über Sakine Cansız bis hin zu Rosa Luxemburg – annehmen und soziale und demokratische Werte neugestalten, indem wir unsere eigene Kraft entfesseln, durch Handeln kämpfen und uns im Kampf befreien. Geschlechtsspezifische Gewalt ist in erschreckendem Ausmass präsent. In Deutschland wurden im laufenden Jahr bereits über 250 Frauen durch tödliche Gewalt aus dem Leben gerissen, in der Schweiz sind es 28. Nach Schätzungen werden jährlich über 80.000 Frauen durch patriarchale Gewalt getötet – eine erschreckende Bilanz des globalisierten Feminizids.

Der Femizid an Dilan K., die Anfang November in Ludwigshafen von ihrem Ehemann vor den Augen ihrer Kinder ermordet wurde zeigt uns auch, dass wir unermüdlich an diesem Kampf beharren müssen, denn ihre Opfer sind unsere Weggefährtinnen. Solche Taten sind keine Einzelfälle, sondern Ausdruck eines tief verwurzelten patriarchalen Systems.
Die feminisierte Subjektposition wurde über Jahrtausende hinweg durch strukturelle, symbolische und physische Gewalt reglementiert, domestiziert und diszipliniert. Die soziale, kulturelle und politische Unsichtbarmachung von Frauen sowie die Aneignung ihrer Körper, ihres Wissens, ihrer Arbeit und ihrer Lebenszeit konstituieren die Grundlage dessen, was wir als geschlechtsspezifische Gewalt im weiteren Sinne fassen müssen. Diese Gewalt ist nicht privat, nicht punktuell, nicht individuell. Sie ist systematisch, global und eingebettet in die kapitalistische Moderne, deren Strukturprinzipien auf Geschlechterhierarchien, Kolonialität und Ausbeutung beruhen.
Wir Frauen, die wir gegen männerdominierte Denkmuster und jeglichen männlichen Reaktionismus kämpfen und die wir uns mit dem Ziel organisieren, dass keine einzige Frau unorganisiert bleibt, wissen, dass unser gemeinsamer und organisierter Kampf wichtiger denn je ist. Die Grundlage für eine geschlechtergerechte Gesellschaft liegt in der Reaktivierung kommunalistischer, egalitärer und ökologischer Formen des Zusammenlebens. Die patriarchale Moderne hat über Jahrhunderte hinweg emanzipatorische Praktiken zerstört: durch Kolonialisierung, Kapitalisierung, Technokratisierung. Der Aufbau von geschlechtergerechten Kommunen, von Solidarökonomien und partizipativen Entscheidungsstrukturen ist deshalb nicht nur Ziel, sondern Notwendigkeit.


Der 25. November ist für uns also kein Gedenktag, sondern ein politischer Moment. Wir begegnen ihm mit der Energie der Hoffnung und der Radikalität feministischer Praxis. Unser Ziel bleibt ein Leben frei von Gewalt –ökologisch, sozial, politisch, kulturell und epistemisch.
Es lebe der gemeinsame Kampf der Frauen. Jin, Jiyan, Azadî.

Sisters Domestic Violence

Ich stehe hier für meine Freundin welche nachdem sie eine Feminizidversuch überlebt hat direkt mehrere Stunden bei der Polizei ausgesagt hat und dann wieder in die blutverschmierte Wohnung zurückging ohne das ihr irgendeine Art von Unterstützung oder alternativer Schlafensplatz angeboten wurde. Da der Täter schon in U-Haft war.

Desshalb fordern wir:

  • Verpflichtende Module und Weiterbildung für Fachkräfte
    Aufnahme von Pflichtmodulen zu häuslicher ,psychischer und sexualisierter Gewalt sowie Isolation in die Grundausbildung sowie Weiterbildungspflicht für Berufe in den Bereichen
        •    Sozialarbeit
        •    öffentlichem Dienst und Justiz
        •    Bildungswesen
        •    Sicherheits- und Polizeibereich
        •    Medizin und Pflege

Ich stehe hier für meine Freundin welche Woche für Woche ihr Kind beim Täter abgeben muss, Elternabende und andere Termine absagt da sie nicht ohne persönlichen Support mit dem Täter in einem Raum sein kann ohne eine Panikattacke zu haben und Tage davor und danach eingeschränkt zu sein.
Da sie aufgrund fehlender Beweise und dem akutellen Recht keinen Schutz bekommt.

Deshalb fordern wir:

  • ein neues Strafgesetz, welches intime Partnergewalt gegen Frauen kriminalisiert – und zwar nicht mehr basierend auf Einzelvorfällen, welche Betroffene mühsam beweisen können müssen – sondern ein Gesetz, welches die Systematik von alltäglichen Kontroll- und Machtmechanismen der Isolation, psychischen Gewalt, Drohungen und Angsteinflössung, welche Täter gezielt und strategisch einsetzen, unter Strafe stellt.

Ich stehe hier für meine Freundin welche nach Monaten im Frauenhaus zurück zum Täter gegangen ist weil sie als migrantische Person keine Wohnung, Arbeit und ausreichende Kinderbetreuung gefunden hat und sie im Frauenhaus Druck gemacht haben das sie eine  Anschlusslösung brauche.

Deshalb fordern wir:

  • Schweizweite Täterberatung nach dem St. Galler Modell
    Aufbau einer verpflichtenden, standardisierten Täterberatung durch die Polizei in allen Kantonen, um Rückfälle zu verhindern und nachhaltigen Opferschutz zu gewährleisten.

    Ich stehe hier
    Für meine Freundin die in ein anderes Land geflüchtet ist um sich und ihre Kinder zu schützen. In einem Land in dem ihre Gefahrenlage als gefährlicher eingeschätzt wird als in der Schweiz. Sie befindet sich nach zwei Jahren immer noch in einem Schutzort, darf ihre Familie nicht treffen weil es zu gefährlich sei und zur gleichen Zeit ist der Täter in der Schweiz frei auf Bewährung. 

    Deshalb fordern wir:

    • Förderung von Forschung und universitärer Lehre zu häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie Aufbau einer nationalen Datenbank zur systematischen Erfassung und Analyse von Fällen (häuslicher Gewalt, Nachtrennungsgewalt mit und ohne paralleles Strafverfahren, Auswirkung auf Sorgerechtsentscheide, Feminizide)

    Ich stehe hier für meine Freundin welche vergewaltigt wurde, und dem Täter nachdem er jahrelang kein Interesse am Kind gezeigt hat die alternierende Obhut zugesprochen wurde . Meiner Freundin wird nun gedroht das ihr Kind fremdplatziert werde wenn sie es nicht zwingt die vorgesehenen Besuche  wahrzunehmen, dies obwohl sie ihren Erzeuger nicht kennt und vorallem nicht vertraut.
    Die Besuche mit einem Mann welcher sexuellübergriffig nicht nur der Mutter sondern auch dem Kind gegen über war.

    Deshalb sind wir gegen :

    • Die Alternierende obhut als regelfall bei jeglichen fällen von gewalt gegen kinder und mütter und fordern den entzug des sorgerechts von tätern häuslicher gewalt.

    Ich stehe hier für meine Kinder, meine Kinder welche die Schläge, die Tritte und die Angst schon in meinem Bauch gespürt haben und später schlimmeres miterleben mussten.

    Deshalb fordern wir:

    • Dass das Wohl der Mutter und das kindswohl nicht getrennt betrachtet werden dürfen.

    Ich stehe hier für mich weil ich irgendeinmal gerne neben einer Person mit einem Messer in der Hand in der Küche stehen will ohne Backflashs und Angst zu haben das es in mich gestochen wird. Für mich weil ich nicht mehr bei jedem Auto das aussieht wie seines direkt einem höheren Plus bekommen will und auch das abchecken des Nummersschilds nichts an meinem Zustand ändert. Für mich, weil ich nach genau 21 Monaten so unfassbar viel geschafft habe. Und es liebe die Person zu sein, die ich jetzt sein kann.

    Deshalb fordern wir:

    • Verpflichtende Sensibilisierung im Rahmen der Wehrpflicht
      Schulung aller Wehrpflichtigen im Themenbereich häusliche und sexualisierte Gewalt, um Bewusstsein, Prävention und Schutzmechanismen zu stärken.

    Ich stehe hier für mich, für alle Überlebenden, für die Kinder welche miterlebten und miterleben was ihren Liebsten angetan wurde und wird, für alle welche ermordet wurden und deren überlebenden Kinder und Angehörigen.

    Ni una menos

    2 Aktivistinnen von Offensiv Gegen Feminizide

    Erste Zeugnis

    Lebendig, aber für immer gezeichnet.

    Aufrecht, aber nicht komplett.

    Ich habe im Januar 2023 Anzeige erstattet, weil ich in meiner Wohnung halb totgeschlagen wurde.

    Ich sage es ganz klar und ohne Übertreibung:

    Man hat versucht, mich zu töten.

    Ich wurde geschlagen, gedemütigt, zerstört. Dann wurde ich wie ein Stück Müll auf dem Boden meiner Wohnung liegen gelassen, blutüberströmt.

    Und heute wird nicht mein Angreifer in Frage gestellt, sondern ich.

    Ich, die Überlebende.

    Ich, die Frau, die es gewagt hat, um Hilfe zu bitten.

    Ich, die die Wahrheit gesagt hat.

    Verstehen Sie, was das bedeutet?

    Ich habe überlebt.

    Ich bin geflohen.

    Ich habe die Kraft gefunden – oder das, was davon übrig war –, um zur Polizei zu gehen.

    Als ich dort mit zitternden Beinen, gebrochenem Herzen und noch sichtbaren blauen Flecken hereinkam, sagte ich: Ich habe Angst.

    Ich sagte: Er hätte mich fast getötet.

    Ich sagte: Beschützen Sie mich.

    Und man stellte mir Fragen.

    Zu den Fakten. Zu meiner Beziehung. Zu allem.

    Ich habe die Wahrheit gesagt.

    Mehr nicht.

    Weil ich noch naiv glaubte, dass die Wahrheit schützt.

    Weil man mich darum gebeten hat.

    Und heute zeigt niemand mit dem Finger auf ihn.

    Nicht auf den, der mich geschlagen, beleidigt, gebrochen, terrorisiert und misshandelt hat.

    Sondern auf mich.

    Auf mich, die Überlebende.

    Nicht, weil ich gelogen habe.

    Nicht, weil ich diffamiert habe.

    Sondern weil ich überlebt habe und erzählte, was ich erlebt habe.

    Weil ich es gewagt habe, darüber zu sprechen.

    Weil ich in einer offiziellen Anhörung eine Frage beantwortet habe.

    Weil ich enthüllt habe, was ich eigentlich geheim halten sollte.

    Was mir widerfährt, ist nichts Alltägliches.

    Es ist ein Knebelprozess.

    Ein Versuch, mich ein zweites Mal zum Schweigen zu bringen.

    Denn beim ersten Mal hat man es mit Schlägen, mit Gewalt versucht.

    Und jetzt versucht man es mit dem Gesetz.

    Und ich frage euch, die mit mir hier sind: Wisst ihr, wie es sich anfühlt, zu denken, dass man unter den Schlägen eines Menschen sterben wird, den man geliebt hat?

    Sich im Spiegel anzusehen und sich selbst nicht mehr wiederzuerkennen?

    Weiter zu existieren, aber nur noch wie ein Schatten?

    Versteht ihr, was es kostet, darüber zu sprechen?

    Die Details noch einmal durchzugehen?

    Die Szene immer wieder zu durchleben, bis man nicht mehr schlafen kann?

    Ich sage es euch, mit aller Kraft, die mir noch bleibt:

    Ich werde nicht schweigen.

    Weil dieses Schweigen mich fast umgebracht hat.

    Weil in diesem Schweigen jeden Tag andere Frauen sterben.

    Und weil meine Stimme, so gebrochen sie auch sein mag, immer noch mehr wert ist als ihre Lügen.

    Meine Worte werden als Waffe gegen mich verwendet.

    Man will mich zur Schuldigen machen.

    Man will mich zu einer Warnung machen.

    Zu einer Drohung für alle anderen:

    „ Wenn ihr redet, werdet ihr enden wie sie.“

    Ich bin ein Spiegel.

    Ich zeige, was dieses System Überlebenden wie mir antut.

    Ich bin der Beweis dafür, dass man selbst nach dem Entkommen vor dem Tod noch kämpfen muss, um das Recht zu haben, zu erzählen, was man erlebt hat.

    Aber ich stehe aufrecht.

    Und ich schaue euch an, die ihr an meiner Seite kämpft.

    Und ich sage euch Folgendes:

    Ich lebe.

    Und wenn man mich verurteilt, trifft das nicht nur mich.

    Man sendet eine Botschaft an die anderen Opfer:

    „Wenn du überlebst, schweige. Sonst wirst du dafür bezahlen.“

    Und diese Botschaft werde ich nicht zulassen.

    Deshalb frage ich euch hier und jetzt, vor euch allen:

    Ist das Gerechtigkeit?

    Diese einschüchtern, welche überlebt haben?

    Diejenigen verfolgen, die es gewagt haben, um Hilfe zu bitten?

    Die Rollen werden vertauscht.

    Das Opfer wird zur Angeklagten.

    Und der Täter wird zum Geschädigten.

    Aber seht ihr das nicht?

    Das ist eine Strategie.

    Eine Einschüchterung.

    Eine stille Warnung:

    „Sprich, und du wirst dafür bezahlen.“

    Ich bin gekommen, um Gerechtigkeit zu suchen.

    Und nun muss ich mich dafür rechtfertigen, dass ich überlebt habe. Ich bin nicht hier, um mich meiner Verantwortung zu entziehen.

    Ich bin hier, um das Schweigen zu verweigern.

    Um die Ungerechtigkeit zu verweigern.

    Zu verweigern, dass denjenigen, die bereits zerstört wurden, noch mehr Demütigung zugefügt wird.

    Und ich spreche auch für all diejenigen, die es nicht mehr können.

    Diejenigen, die nicht überlebt haben.

    Diejenigen, die Angst hatten, zu sprechen.

    Diejenigen, die durch Schweigen oder durch Verfahren, die sie zum Schweigen bringen sollten, erdrückt wurden.

    Denn nicht nur ich werde verurteilt.

    Man verurteilt alle Überlebenden.

    Man sagt ihnen:

    „Wenn du den Mund aufmachst, wird auf dich mit dem Finger gezeigt.“

    Deshalb sage ich euch, von Angesicht zu Angesicht:

    Ihr könnt mich anklagen, aber ich bin keine Kriminelle.

    Ich bin eine Frau, die man zum Schweigen bringen wollte.

    Und ich spreche. Für mich. Für sie. Für uns alle.

    Ihr werdet mich nicht zum Schweigen bringen.

    Ihr werdet mir meine Stimme nicht nehmen.

    Und wenn ich heute hier vor euch stehe und zu euch sprechen kann, dann deshalb, weil es einen Sieg gegeben hat.

    Am 13. Oktober, nach einer Kundgebung vor dem Gericht, nach euren Stimmen, eurer Anwesenheit, eurer Kraft, wurde ich freigesprochen.

    Freigesprochen.

    Dieses Wort ist für mich nicht nur ein Urteil.

    Es ist der Beweis, dass wir nicht allein sind.

    Es ist der Beweis, dass Kämpfen das umstürzen kann, was wir für unveränderlich hielten.

    Es ist der Beweis, dass Solidarität und Schwesterlichkeit, ein System, das uns unterdrückt, zerbrechen können.

    Dieses Urteil ist nicht nur mein Sieg.

    Es ist eurer.

    Der Sieg all derer, die sich geweigert haben, dass ich erneut zum Schweigen gebracht werde.

    Der Sieg all der Frauen, die Gewalt erlebt haben und trotzdem weitermachen.

    Der Sieg all derer, die noch nicht die Kraft haben zu sprechen, aber unsere Stimmen hören und wieder Hoffnung schöpfen.

    Ich möchte denen danken, die mich unterstützt, begleitet und wieder aufgebaut haben.

    Denen, die mit mir geschrien, mit mir marschiert und mit mir gewacht haben.

    Denen, die es gewagt haben, darüber zu sprechen, auch leise, auch voller Angst.

    Denn jedes Mal, wenn eine Frau spricht, jedes Mal, wenn eine Überlebende das Schweigen bricht, wird unsere ganze Kette stärker.

    Mein Freispruch ist ein Sieg, ja.

    Aber er ist nur ein Schritt.

    Denn solange andere Frauen beschuldigt werden, überlebt zu haben, solange die Angst uns mundtot machen will, werden wir weitergehen, weiterreden, weiter anprangern, weiterkämpfen.

    Danke euch.

    Danke für euren Mut.

    Danke, dass ihr an meiner Seite steht.

    Und ich verspreche euch:

    Solange es noch eine Frau gibt, die zum Schweigen gebracht werden soll, werde ich weiter sprechen.

    Zweite Zeugnis

    Es hat mich viel Mut gekostet, heute hier vor euch zu stehen und das Wort zu ergreifen. 

    Aber ich wollte dieses Schweigen brechen, in das ich mich zurückgezogen hatte, dieses Schweigen, das mich dazu gebracht hat, die Gewalt zu leugnen, die für immer in meinem Wesen verankert ist. 

    Wie leider viele Frauen habe auch ich in meiner Beziehung Gewalt erlebt. Und als ich einen Psychologen um Hilfe bat, um da herauszukommen, hat er seinerseits Macht über mich ausgeübt, um mich sexuell zu missbrauchen. Ich habe vier Jahre gebraucht, um mir dessen bewusst zu werden und langsam aus meinem Zustand der Fassungslosigkeit herauszufinden. Und ich glaube, ich werde mehr als ein Leben brauchen, um die Wunde zu heilen, die er in mir hinterlassen hat. Denn ja, das ist die Realität sexistischer und sexueller Gewalt: zerbrochene Leben, Frauen, die für immer Wunden davontragen, die sie gerne loswerden würden. 

    Aber es sind auch starke Frauen, die für den Schutz ihrer Schwestern, Töchter und Freundinnen kämpfen und daran glauben wollen, dass sich diese Welt ändern kann. Mehr kann ich heute nicht sagen, aber ich danke euch allen, dass ihr hier sind, um unser Leben zu verteidigen.

    Orga speech

    Hallo Zusammen, es ist bestärkend euch alle hier zu sehen ! Bonsoir, ca donne de la force de vous voir touxtes ici !

    Der 25. November ist der internationale Tag gegen patriarchale Gewalt, mit dieser autonomen Demonstration, unter TINFA* Personen, wollen wir uns die Stadt zurücknehmen.

    Die direkte Gewalt, die uns täglich umgibt, bedrückt uns, versucht uns aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen, uns zu isolieren, uns die Hoffnung zu nehmen und uns handlungsunfähig zu machen. Diese Gewalt ist Teil eines Systems. Täter sein hat System. Wir lehnen uns auf gegen diese Systeme der Unterdrückung: laut, wütend, feministisch, antifaschistisch, gemeinsam und international!

    Die Veranstaltung ist TINFA*only ohne cis-Männer. Wir möchten, dass diese Veranstaltung ein inklusiver Raum für alle trans*, inter*, nicht-binären, agender Personen und für Frauen ist. Das Gender einer Person kann nicht von Aussen erkannt werden, es beruht auf Selbstdefinition. Wir wünschen uns einen wohlwollenden Umgang mit allen Menschen die hier sind.

    Überall gewinnen faschistische Kräfte an Macht und gefährden unser Leben. Unser Selbstbestimmungsrecht wird immer stärker eingeschränkt, traditionelle Werte werden gestärkt. Unser Kampf richtet sich gegen das Patriarchat, den Kolonialismus und den Kapitalismus. Diese Unterdrückungssysteme verstärken sich gegenseitig und funktionieren als Ganzes. Sie verfolgen die imperialistische Logik, die Profit über Menschenleben stellt, wie in Palästina und auch im Sudan.

    Mit der heutigen Demonstration wollen wir der patriarchalen Gewaltsspirale eine hoffnungsvolle Perspektive entgegensetzen! Wir erschaffen neue Welten, frei von Dominanz und willkürlicher Hierarchie. Frei von den strukturellen Bedingungen die uns spalten und vereinzeln. Frei von Rassimus und Klassenwiderspruch. 
Welten in denen Reproduktionsarbeit von allen getragen wird und fair bezahlt ist. 
Wir kultivieren Beziehungsweisen, in denen Fürsorge zum Alltag aller gehört! Wir durchbrechen binäre Geschlechterrollen und jegliche Normen! Lasst uns gemeinsam unsere Vorstellungskraft herausfordern! Lasst uns eine Welt erträumen, die auf unsere Bedürfnisse angepasst ist. Lasst uns kämpfen, zärtlich und fürsorglich für Freiheit und Gerechtigkeit.
Wir bauen auf den Kämpfen früheren Generationen auf und reihen uns ein, in die lange Geschichte des feministischen Widerstands.

    Wir sind viele und wir sind laut! Und wir haben die Zuversicht, dass eine andere Welt möglich ist! Für ein selbstbestimmtes und sicheres Leben aller. Von Trauer zu Wut, von Wut zu Widerstand.

    Rap Lied

    Täterschema

    Du seisch, dasmer di nid iz Täterschema inedrücke söue,
    so aus hätte mir id Opfer-Schublade wöue
    Was higerlaht paar Jahrtuusige Patriarchat;
    es kollektivs Trauma&Macho-Staat
    Si säge: ” bi ke Rassist, ha Usländerfründe ou”
    Du seisch: “i bi ke Sexist, i kenne ou e Frou”!?
    Du seisch, z Patriarchat gäbs nüm i däm Teil vor Wäut
    sig zwar scho chli ungerächt gliich Arbeit, weniger Gäut
    Du redsch vo Lohnunglichheit
    i vo rapeculture
    du vo Militärdienst
    i vo mire Muetter!
    U vo mire Schwöschter queere Fründ*inne o,
    si au belästigt worde,
    d Täter drvo cho
    Nei mir si nid woke,
    mir si hässig!
    “Mir si aui gliich”,
    jah wou eher so chli mässig
    Üsi Körper, Meinig, Liebi-
    ds ghört aues üs
    si nid öiies Eigetum,
    öii Ziit louft us!

    Du meinsch i übertribe, wenni när so Texte schribe?!
    Natürlech wär dr lieber mir 
    würde schwige
    Wiu das di unschuldig trifft-
    i schutt dr Eis id Eier-
    isch unwarschiinlecher aus dases mau di Richtige würd breiche
    Bi nid us dim Rippi gmacht-
    i riss dr eis us,
    i hüete dir ou nid Herd&Huus
    Wiu das di unschuldig trifft-
    i schutt dr Eis id Eier-
    isch unwarschiinlecher aus dases mau di Richtige würd breiche

    Du sisch Gliichberächtigung hie sigi erreicht,
    ds gloubsch du ou nur 
    wius di nid breicht
    Solang wiis-cis-hetero-männlech 
    öii Norm isch
    wärde mir nid ernscht gnoh,
    si per Definition komisch
    We mr wehre simr Kampflesbe,
    psycho, verrwirrt, 
    histerisch oder vom Gender-Wahnsinn infisziert
    Erläbes Deheim, Schul, Zug,
    ufm Arbeitswäg
    Vergwaltigung&Femizid si d 
    Spitze vom Iisbärg
    Das patriarchali Logike drfür dr
    Närbode schaffe,
    hesch du nid kapiert,
    hesch”nur chle wöue gaffe”?!
    Üsi Körper, Meinig, Liebi-
    ds ghört aues üs
    si nid öiies Eigetum
    öii Zit louft us


    Du meinsch i übertribe, wenni när so Texte schribe?!
    Natürlech wär dr lieber mir 
    würde schwige
    Wiu das di unschuldig trifft-
    i schutt dr Eis id Eier-
    isch unwarschiinlecher aus dases mau di Richtige würd breiche
    Bi nid us dim Rippi gmacht-
    i riss dr eis us,
    i hüete dir ou nid Herd&Huus
    Wiu das di unschuldig trifft-
    i schutt dr Eis id Eier-
    isch unwarschiinlecher aus dases mau di Richtige würd breiche

    Monschter

    Si lovebombe di geziehlt, aus wärsch e umkämpfti Grossstadt,
    s sig wahri Liebi- u du bisch eifach so chli platt
    Si wei z Beschte für di, kenne di besser aus du säuber
    u liebe di gliich- “mir au hei Liiche im Chäuer”
    Si wüsse wasde wosch, 
    wiu si si i dim Chopf
    U wed “Nei” seisch,
    hesch eich “Ja” gmeint
    När brache si dr Bei, wärfe dr vor dasd nid chasch loufe
    zum Glück hesch jah ihn, wo dr cha häufe
    Ize chnöilisch hie u 
    du dänksch: “#MeToo, 
    aber ha no uf de Chnöi meh Rückgrad aus du!”
    U du bisch eh nur hie unge zum di Stouz zämezsammle
    ds passiert doch nid dir, 
    sondern so Andre
    D Gisele seit, s söu d Sitte wächsle, schäme söue sech Die,
    doch we dr die Wäut aluegsch passiert ds äue nie
    Ire Gseuschaft wo “du Opfer” 
    e Beleidigung isch
    u Presidänt wirsch 
    seisch: ” Grab them by the pussy”


    Luegsch i Spiegu, fragsch di wär de bisch
    Frankensteins Monschter
    oder Nemesis
    Black widow, 
    black mamba- wär ischs?
    Houptsach schwarz wi dini Aura

    Luegsch i Spiegu, fragsch di wär de bisch
    Frankensteins Monschter
    oder Nemesis
    Aufem roadtrip, 
    wie Thelma&Louise
    Immer Vougas i Abgrund

    Nei Will Hunting, dini Schuld 
    ischs nid,
    aber s bisch gliich du wo muess 
    läbe drmit
    Verstecksch di im schwarze Loch
    wiu ds geit nie verbi
    Chüssi übere Chopf,
    gächtet aus depressiv
    Machsch Party, schlasch dri,
    vöglisch gäg z Patriarchat
    hoffsch ds im Ruusch 
    Wuet&Scham nachelaht
    När säge si, du sigisch verrückt
    Säubschterfüllendi Phrophezeig:
    irgendeinisch bischs würk!
    U när isch de Brief cho us däm Kaff im Emmitau
    oder däm im Ruum Bern-
    irgendwenn emau
    Si dürlüüchte ds Läbe, öb z Rächt hesch di z beschwäre,
    aus öb si au 
    Tatort-Kommissar*inne wäre
    Bisch es Huscheli- liechts Opfer
    oder Psycho-Bitch
    u we ds so isch
    de hesches villech ou verdient
    Hesch jah nid würk “Nei” xeit,
    di nid gwehrt, oder?!
    Was: “protect your daughter”!?
    educate your son!

    Luegsch i Spiegu, fragsch di wär de bisch
    Frankensteins Monschter
    oder Nemesis
    Black widow, 
    black mamba- wär ischs?
    Houptsach schwarz wi dini Aura

    Luegsch i Spiegu, fragsch di wär de bisch
    Frankensteins Monschter
    oder Nemesis
    Aufem roadtrip, 
    wie Thelma&Louise
    Immer Vougas i Abgrund

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    Événement

    Pride Rouge!

    Am 19. Juli 2025 waren wir bei der Pride Rouge in Neuenburg. Eine beeindruckende Demonstration, die von KJ organisiert wurde und mehrere hundert Menschen zusammenbrachte.

    Eine Aktivistin von Queerneuch ergriff das Wort, um über Maja zu sprechen:

    Maja ist eine nicht-binäre Person, eine antifaschistische Aktivist*in, die seit einem Jahr in Ungarn inhaftiert ist.

    Maja wird beschuldigt, eine Demonstration angegriffen zu haben, an der jedes Jahr Tausende von Nazis in Budapest teilnehmen. Maja wurde in Deutschland festgenommen und illegal nach Ungarn ausgeliefert, wo Maja seit einem Jahr unter schrecklichen Bedingungen in Einzelhaft gehalten wird. Anfang Juni trat Maja in den Hungerstreik, um Maja‘s Überstellung nach Deutschland zu fordern, um Maja‘s Isolationshaft zu durchbrechen. Nach 40 Tagen, als sich Majas Gesundheitszustand gefährlich verschlechterte und die Herzfrequenz auf 30 Schläge pro Minute sank, beendete Maja den Hungerstreik mit den Worten:

    “Danke an alle, die das Wort ergriffen haben, die an unserer Seite stehen, an alle, die mutig hier geblieben sind, an alle, die die Notwendigkeit des Antifaschismus unterstützen, an alle, die unterstützen, die sich Tag und Nacht aufopfern, die geben und die Massstäbe setzen. Diese Vielfalt steht sowohl für Widerstand als auch für Utopie”.

    Dieser Hungerstreik ist ein extrem starker Akt des Widerstands, der zu einer grossen Kampagne mit sehr vielen Solidaritätsaktionen geführt hat. Majas Vater übernahm den Widerstand seines Kindes, indem er einen langen Hungermarsch von Dresden nach Budapest unternahm. Der Druck zwang den deutschen Aussenminister dazu, einen Besuch in Ungarn anzukündigen, um über Majas Fall zu sprechen.

    In einer Welt, in der Faschisten versuchen, die Rechte von queeren Menschen zu zerstören und sie an ihrer Existenz zu hindern, hat Maja die Aktion gewählt, um sie daran zu hindern, durchzukommen. Heute ist Antifaschismus für die queere Gemeinschaft eine Frage der Selbstverteidigung!

    Maja – in einem Land inhaftiert, das die LGBTQI-Gemeinschaft kriminalisiert – steht stolz zur queeren Identität, auch wenn Maja dadurch noch mehr Gewalt ausgesetzt ist.

    Senden wir eine Botschaft an die deutschen Bürokraten: Wenn sie eine Person mit den Farben des Regenbogens verletzen, werden wir gemeinsam reagieren! Es ist an der Zeit, überall weiter Druck zu machen. Es braucht den Kampf der Queer-Community in der Kampagne für Majas Freilassung.

    Während 200.000 Menschen durch die Strassen von Budapest marschierten, um an einer nicht genehmigten Pride teilzunehmen, ist die Botschaft klar: Unser Stolz ist stärker als ihre Unterdrückung!

    Wir lassen nicht locker

    Freiheit für Maja

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    Aktion Événement

    Demo gegen patriarchale Gewalt in Biel!

    Haben Sie in den Strassen von Biel rote Schuhe gesehen? Das ist ein Symbol, das auf der ganzen Welt verwendet wird, um an die Opfer von Feminiziden zu erinnern. Wir haben sie mit einem Link zu diesem Demonstrationsaufruf versehen, weil Feminizide kein unabwendbares Schicksal sind und wir uns organisieren wollen, um gemeinsam gegen patriarchale Gewalt zu kämpfen.

    Demo Aufruf

    Der 25. November ist der internationale Tag, der dem Kampf gegen patriarchale Gewalt gewidmet ist. In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau aufgrund ihres Geschlechts umgebracht. Die Zahl der Feminizide ist sicher höher, aber Staat und Medien tun so, als ob es sich um Einzelfälle handle. Dabei werden Feminizide durch ein ganzes System ermöglicht, das Diskriminierung und geschlechtsspezifische Gewalt normalisiert. Für FINTA*-Personen ist patriarchale Gewalt die erdrückende Realität des Alltags. Weil unsere Meinung weniger wert ist, als die Meinung eines Cis-Mannes, weil wir ohne unser Einverständnis angefasst werden, weil Menstruationsarmut unsere Realität ist, weil unser „Nein“ nichts wert ist, weil wir delegitimiert werden, wenn wir die Normen der Weiblichkeit nicht erfüllen, aber auch, wenn wir sie „zu sehr“ erfüllen, weil wir bei gleichen Fähigkeiten nicht die gleichen Chancen und Gehälter haben, weil alle über unsere Körper bestimmen können, weil wir keine Rechte an unseren Körpern haben, weil unsere Arbeit kostenlos sein muss, weil die Medizin sich nicht um unsere Körper kümmert, weil wir gefährdet sind, wenn wir Beziehungen mit Cis-Männern haben, weil wir im öffentlichen Raum gefährdet sind, weil unsere Leben wenig Wert haben.

    Das patriarchale System, das uns erdrückt, ist stark verknüpft mit dem kapitalistischen System, das nur überlebt, indem es die Mehrheit der Menschheit ausbeutet, um die Interessen der herrschenden Klasse zu schützen. Gegen dieses System zu kämpfen bedeutet, an der Seite von und für alle Menschen zu kämpfen, die aufgrund ihrer Herkunft Opfer dieser und anderer Gewalt sind. So wie die Frauen und Queers in Palästina, die einen Genozid erleiden.  Die globale feministische Bewegung ist eine treibende Kraft im Kampf gegen Ausbeutung. Heute spielen Frauen eine historische Rolle in den Befreiungskämpfen in Kurdistan, im Sudan oder im Iran. Die Macht liegt in der kollektiven Organisation. Wir müssen uns in Wut und Zärtlichkeit verbünden. Die Veränderung wird von den Unterdrückten ausgehen, weil die Macht der Herrschenden für sie bequem ist und sie das Leid aller anderen nicht sehen können und wollen. Unser Ziel als Feminist*innen ist es, das ans Licht zu bringen, was die herrschenden Institutionen und Gruppen nicht sehen wollen, und die Gewalt, die als normal angesehen wird zu entnormalisieren.

    Mach mit!

    • 23.11: Wir treffen uns um 12:30 Uhr am Bahnhof Biel, um gemeinsam mit dem Zug zur nationalen Demo in Bern zu fahren (die Demo beginnt um 14:00 auf der Schützenmatte).
    • 25.11: 18:30 Uhr, Engelsbrunnen in Biel, Nachtspaziergang mit Fackeln.

    Zum Nachtspaziergang am 25. Nov. in Biel

    Warum eine Demo ohne Cis-Männer?

    FINTA*-only Anlässe sind kein Ziel an sich, aber ein starkes Mittel zur Emanzipation unterdrückter Personengruppen. De facto werden viele Räume in unserer Gesellschaft von Cis-Männern besetzt. Wir wollen den Raum zurückerobern und gemeinsam stärker werden. Cis-Männer können und müssen sich gegen patriarchale Gewalt engagieren, die Gelegenheit dazu, haben sie an jedem anderen Tag.

    Warum eine unbewilligte Demo?

    Weil wir uns weigern die Regeln von unterdrückenden Institutionen, welche das Patriarchat schützen, zu befolgen. Auf die Strassen zu gehen, uns zu versammeln, unsere Meinung zu sagen, ist unser Recht. Wir nehmen uns das Recht auf Widerstand, um unsere Existenz und die aller anderen unterdrückten Menschen zu verteidigen.

    Gemeinsam sind wir stark! Come together and fight <3 avec Amour et Rage  <3

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    Événement

    Kundgebung 5 Jahre Ni Una Menos Zürich

    Im August 2019 organisierten sich Aktivist*innen in Zürich und gründeten das Ni una menos-Kollektiv Zürich. Dies ist 5 Jahre her! Seit fünf Jahren kämpfen wir gegen das Patriarchat. Wir benennen Feminizide und klagen die Medien für ihre sexistische und rassistische Berichterstattung an. Kollektiv organisieren wir uns und kämpfen feministisch gegen Repression, gegen Unsichtbarkeit und für eine Zukunft ohne Feminizide. Es gibt keinen Grund zum Feiern, sondern es geht um unsere Leben!

    Solidarisiert euch jetzt und werdet Teil der internationalen Ni una menos-Bewegung. Es gibt einen kurzen Redebeitrag & Musik.


    Kundgebung zu fünf Jahren Ni una menos Zürich ✊💜:

    Samstag, 24. August 2024 18:00

    📍Ni una menos-Platz (ehem. Helvetiaplatz)

    Kommt zahlreich ✊!