Das Patriarchat ist eine Gesellschaftsform, in der cis-Männer die Vorherrschaft vor allen anderen Geschlechtern haben. Dadurch haben Männer Macht in Politik, Familie, Kultur und Wirtschaft und kontrollieren soziale Beziehungen, Werte und Normen. Im Umkehrschluss werden Menschen, die der patriarchalen Männlichkeit nicht / entsprechen, systematisch unterdrückt.
So werden FLINTA* Personen schlechter bezahlt und übernehmen mehr unbezahlte Sorgearbeit, weibliche Sexualität und Reproduktion wird kontrolliert.
Patriarchale Strukturen sind keine individuellen Einstellungen, sie sind auch heute noch institutionell verankert und prägen uns alle.
Diese Machtstrukturen führen zu patriarchaler Gewalt gegen FLINTA* Personen, die von Männern ausgeübt wird.
Dazu gehören unter anderem psychische, physische, und sexualisierte Gewalt sowie gesellschaftliche Diskriminierung.
Die tödliche Spitze dieser Gewalt sind Feminizide. Patriarchale Gewalt wird verstärkt durch Schweigen, Stigmatisierung, fehlende Prävention und fehlenden Schutz für Betroffene.
